Creatin Wassereinlagerung

Aktualisiert: 25. August 2017
Das Wichtigste in der Kurzzusammenfassung.
  • Es dient dem Muskelaufbau und ist unter Bodybuildern kaum mehr wegzudenken: Creatin. Wer eine so genannte Creatin-Kur macht, muss allerdings ganz besonders auf die Signale seines Körpers achten. Welches Creatin hat welche Nachteile und bringt es Dir wirklich die gewünschten Ergebnisse?

  • Mythen zu Creatin gibt es so einige. Creatin ist allerdings alles andere als Anabolika und belastet weder die menschlichen Organe noch das Gehirn. Allerdings sorgt es für Wassereinlagerungen im Körper, die oft unerwünscht sind.

  • Weil der Körper mit Wasser gefüllt wird, entsteht automatisch auch eine Gewichtszunahme. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um echtes Gewicht in Form von Fett, sondern um Wasser. Das ist schwer und kann durchaus eine Gewichtszunahme im zweistelligen Bereich erreichen.

Wer Creatin zu sich nimmt, muss zwar keine echte Angst um seine Gesundheit achten, sollte aber trotzdem aufmerksam auf die Signale seines Körpers achten. Vielleicht bleibt der große Erfolg trotz täglichem Training im Fitnessstudio bislang aus. Verständlich also, dass viele Menschen gerne nachhelfen und zu Creatin greifen. Dabei entstehen Wassereinlagerungen, die gewissermaßen auch nötig sind, damit sich ein Erfolg einstellt. Aber sind sie auch wirklich unbedenklich?

wassereinlagerungen

Was leistet Creatin?

Creatin hat einen anabolen Effekt, ist deshalb aber kein Anabolika. Das heißt, dass es muskelaufbauend wirkt. Eine Nebenwirkung, die dabei fast immer auftritt, ist die Einlagerung von Wasser, die der Körper vornimmt. Sie werden häufig an den Gliedern sichtbar und sind von den meisten Menschen nicht erwünscht. Durch sie steigt auch das Gewicht auf der Waage massiv an. Der Nachteil: Wer professionelles Bodybuilding betreibt, wird möglicherweise unter den Wassereinlagerungen in optischer Hinsicht leiden, denn beim Posing ist die Definition wegen des Wassers etwas geringer. Das Ziel vor einer Show ist deshalb immer, das Wasser langsam aus dem Körper zu bekommen. Doch kommt Creatin auch in der Nahrung vor oder muss es immer künstlich eingenommen werden?

Creatin in der Nahrung

Creatin kommt in Fleisch vor. Aber die Anteile sind gering und es ist fast unmöglich, den gesamten Bedarf nur über die Nahrung zu decken. Ein Mensch müsste Unmengen an Fleisch zu sich nehmen, um den selben Effekt zu haben wie bei der Einnahme des Supplements. Das ist erstens sehr teuer und zweitens wäre das auch unmenschlich. Das würde Dir schon relativ schnell einfach zu viel werden. Es ist also üblich, dass Creatin zusätzlich aufgenommen wird. Das ist weder illegal, noch ernsthaft bedenklich. Die Wassereinlagerungen passieren so gut wie immer. Wenn es schnell geht, kann das Gewicht in der Trainingsphase und beim Muskelaufbau – kombiniert mit der Kreatin Einnahme – täglich um bis zu 3 kg ansteigen.

Wann verschwinden die Wassereinlagerungen wieder?

Wenn Du Dich dazu entschlossen hast, die Einnahme von Creatin zu beenden, kannst Du schon bald damit rechnen, dass auch das Wasser aus Deinem Körper wieder verschwindet. Das passiert von ganz alleine und Du musst zusätzlich nichts unternehmen. Aber es wird einige Tage dauern, bis erst Ergebnisse sichtbar werden. Unter Umständen kann es bis zu 6 Wochen bis alle Wassereinlagerungen wieder verschwunden sind. Spürbarer Nachteil: Das Wasser muss irgendwie dem Körper weichen und fällt einigen Menschen durch vermehrtes Schwitzen auf. So berichten einige Personen, dass sie nach dem Absetzen von Creatin nächtliche Schweißausbrüche hatten. Medizinisch ist das nicht bedenklich, kann aber durchaus störend sein.

Wenn Creatin nicht wirkt

Es ist zwar eher unwahrscheinlich, aber es soll Menschen geben, die auf Creatin nicht anspringen. Das heißt, dass bei ihnen keine Muskel aufbauende Wirkung eintritt. Diesen Sachverhalt solltest Du dann einfach akzeptieren und keinesfalls nach „stärkeren“ Mitteln oder nach dem „Besten Creatin“ zum Muskelaufbau greifen. Eventuell solltest Du Dein Training anpassen und Dich im Studio Deiner Wahl beraten lassen. In der Regel hilft Creatin immer dabei die Muskeln aufzubauen. Aufgrund der Wassereinlagerungen gefällt vielen Menschen trotzdem oft nicht, was sie sehen, denn der Körper wirkt leicht aufgedunsen und das ist nicht das, was viele sich vorab vorstellen.

Inhaltsverzeichnis
  1. Was leistet Creatin?
  2. Creatin in der Nahrung
  3. Wann verschwinden die Wassereinlagerungen wieder?
  4. Wenn Creatin nicht wirkt
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